Filzwolle ist nicht gleich Filzwolle. So gibt es Strickfilzwolle und echte Filzwolle, die zum Filzen nach der herkömmlichen handwerklichen Methode dient. Je nachdem, was mit der Wolle gefilzt werden soll, ist eine unterschiedliche Qualität der Filzwolle nötig. Auch wenn viele Laien das Filzen für ein seltsames Hobby halten, wer filzt, ist nicht etwa ein einsamer Almhirte, sondern nicht selten ein froher Mensch, der sich seine Welt gern bunt macht. Die verfügbaren Farben für Filzwolle machen es dabei leicht, bunten Schmuck, Taschen, Pantoffel und mehr zu filzen.
Ohne Filzwolle kein Filzen
Wenn Sie filzen möchten, werden Sie dafür nicht nur Filznadeln, Halter und Schablonen brauchen, der wohl wichtigste Gegenstand hierbei ist die Filzwolle. Sie ist in verschiedenen Qualitäten erhältlich, von grob bis fein bzw. extra fein. Je nachdem, wie Sie filzen möchten, suchen Sie dabei in der Regel auch die entsprechende Filzwolle aus. So gibt es oftmals Wolle, die besser für das Nassfilzen oder besser für das Trockenfilzen geeignet ist, oder aber auch zum Spinnen. Darüber hinaus sind die meist als Stränge verkauften Filzwolle Packungen aus unterschiedlicher Wolle hergestellt wie zum Beispiel Merinokamm oder Vlieswolle aus den Alpen.
Welche Wolle wofür?
Je nachdem, was Sie gerne mit der Filzwolle herstellen wollen, ist eine eher feine oder eher grobe Wolle geeigneter. So werden Sie Schmuck und leichte Hüte besser mit sehr feiner Filzwolle filzen machen können, während eine einfache Vlieswolle eine gute Eignung für Schuhe, Taschen oder auch Flächen aufweist. Pantoffeln und andere Schuhe sind mit Bergschafwolle wegen ihrer groben Faserstruktur gut herzustellen, während die sogenannte Stopfwolle beispielsweise als Füllung für Bälle und Co gut geeignet ist.